Nie mehr…!

(Bild: Thomas Max Müller/pixelio.de) Eigentlich mag ich die Ziffer 8 – Elegant geschwungen, scheinbar ohne Anfang und Ende, in der waagrechten Fassung ein Zeichen für Unendlichkeit. Ich mag, obwohl sie etymologisch mit dem Zahlwort nichts zu tun haben, Worte wie Achtsamkeit, Achtung (vor jemandem zeigen), sich in Acht nehmen… Ich finde es lustig, dass die Kürzel Gute N8 und Good N8 nicht nur auf Deutsch und Englisch funktionieren, sondern auch auf Französisch: Bonne N8.

Ich mag die Umständlichkeit der Franzosen, wenn sie ihre 80 als Quatre-vingt (vier mal zwanzig) bezeichnen, und wenn ich die gelungene „Story“ über das zählende Französisch lese, kichere ich jedesmal: http://maskedlinguist.tumblr.com/post/106055618097/hawthornonthebarrow-kellhorreur (es gibt mehrere Links, ich weiß nicht, welches der ursprüngliche war, manche führen ins Nichts.)

Viele schöne Wörter fangen mit Oc/kto- vom lateinischen octo oder griechischen okto für acht an: Oktopus, Oktave, Oktett, Oktober (der erst seit der julianischen Kalenderreform 46 v. Chr. der zehnte Monat ist), Oktaeder…

Ich finde die 8 also wirklich klasse und werde noch häufig mit ihr zu tun haben. Auch der 80 werde ich noch vielfach begegnen, sei es, dass ich irgendwohin 80 km fahre, auf etwas 80 Minuten oder 80 Tage warten muss oder dass ich hoffentlich mindestens die 80 Jahre gesund und munter erreiche.

Es gibt aber einen Ort, wo ich die 8 nie wieder sehen will, und das ist als erste Ziffer auf meiner Waage! Auf meiner Badezimmerwaage, wohlgemerkt, wenn ich mal 80 g Mehl auf meiner Küchenwaage abwiegen muss, werde ich mich dagegen nicht sträuben.

Seit ein paar Tagen habe ich die 80 hinter mir gelassen, inzwischen ist auch das Trendgewicht, also der Durchschnitt der letzten 10 Tage, deutlich unter 80.  Ich war um 2013/2014 schon einmal unter 80, vorher gurkte ich jahrelang bei 85 und davor bei noch mehr rum, in den letzten 2-3 Jahren dippte ich immer mal kurz unter die 80, aber es war nie von Dauer. Das soll mir diesmal nicht mehr passieren.

Im Frühsommer dieses Jahres war ich einen Morgen unter 80 – und gönnte mir am Abend Sushi, um mich zu belohnen: wie blöd kann man nur sein! Das Hinaufschnellen des Gewichtes am nächsten Tag hatte wahrscheinlich ebenso viel mit dem Salz der Sojasoße wie mit den Kalorien zu tun, aber es brachte mich (wieder mal) aus dem Tritt. Diesmal habe ich mir einen Friseurbesuch versprochen, wenn ich die 75 sicher erreiche – nicht der übliche 15-20 €-„Waschen-Schneiden-Selberföhnen“-Schnitt, sondern so richtig teuer und mit Beratung. Und bei 75 soll ja nicht Schluss sein.

Ich bin optimistisch. Meine derzeitige Ernährung – durchschnittlich ein Kaloriendefizit von 600 kcal, mal mehr, mal weniger, plus die Kalorien, die ich durch zusätzliche Bewegung verbrauche, die ich nicht in mein Budget mit einrechne  – fühlt sich so an, als könnte ich sie problemlos Wochen und Monate durchhalten. Die Vorstellung, dass es für meine Beine nur gut sein kann, wenn ich weniger wiege, gibt mir nach wie vor zusätzlichen Antrieb.

 

 

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4 Gedanken zu “Nie mehr…!

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