Socken-Lifehack

Naja, Lifehack ist vielleicht eine übertriebene Bezeichnung, aber vielleicht findet die eine oder der andere folgende Angewohnheit auch nützlich.

Ich kann keine Bündchen an Socken aushalten. Zwar sind meine Knöchel schmal und nicht vom Lipödem betroffen (und werden es hoffentlich nie sein), aber etwas, was in dem Bereich punktuell einschnürt, kann ich gar nicht haben, selbst wenn es angebliche „Softbündchen“ für hochsensible Füße sein sollen. Also ist seit Jahren meine erste Handlung, wenn ich neue Socken kaufe: Bündchen abschneiden.

Ich habe festgestellt, dass Bündchen im großen und ganzen überflüssig sind. Die Socken ribbeln sich nicht auf, wenn man sie abschneidet, die Kante rollt sich nur ein bisschen ein. Sie halten auch nach wie vor am Fuß, zumindest die Socken, die (wie die meisten heutzutage) etwas Elasthan etc. drin haben. Natürlich würde ich nie von gehäkelten/gestrickten Socken die Bündchen abschneiden, aber bei den typischen 0815-Alltagssocken heiß es dann: Schnippschnapp. Manchmal sorgt eine spezielle Kombination von bestimmten Socken und bestimmten Schuhen dafür, dass die Schuhe zu „Sockenausziehern“ werden, was ich furchtbar nervig finde. Aber das sind nur wenige Socken, bei denen das nur bei bestimmten Schuhen passiert, die Kombination vermeide ich. Komischerweise ist es auch immer der linke Fuß, dem der Socken ausgezogen wird, keine Ahnung wieso, vielleicht hat es etwas mit der Art und Weise, wie ich laufe, zu tun.

Mein „Lifehack“ hat mit den abgeschnittenen Bündchen zu tun. Früher landeten sie meist direkt im Müll. Irgendwann aber lagen mal ein paar abgeschnittene Bündchen noch greifbar herum, als ich was brauchte, um meine Haare zusammen zu binden. Ich sag Euch, die Dinger sind die idealen Haargummis: weich, elasthisch, verschiedenfarbig, haarbruchvorbeugend… 😉

Eine Thermostrumpfhose, die ich zu klein gekauft habe, habe ich übrigens mal in Stulpen für Handgelenke und Unterarme umgewandelt. Nimmt kaum Platz weg in irgend einer Tasche, aber ist für verfrorene Wesen wie mich so nützlich wie ein zusätzlicher Pullover. Ich bin ein totaler Fan von Handstulpen oder auch „Pulswärmer“, wie sie altmodischerweise auch heißen. So, wie im Sommer kaltes Wasser auf die Handgelenke insgesamt kühlt, so macht es enorm viel aus, wenn die Handgelenke zusätzlich gewärtm werden. In der Übergangszeit fahre ich selten mit Handschuhen, weil man die zwar in den ersten Fahrradminuten braucht – doch dann werden sie zu warm, man zieht sie aus, stopft sie in eine Tasche und verliert sie. Stulpen, die bis zum Fingeransatz reichen, halten die Hände in dieser Zeit überraschend warm, aber auch nicht zu warm. Wenn es dann noch kälter wird, dann wünsche ich mir manchmal auf langen Fahrradwegen das umgekehrte: Handschuhe, die nur die Finger warm halten, während Handrücken, Handfläche und Handgelenk frei bleiben, weil mir durch die Bewegung so warm wird… Aber die Handschuhe, die wie Stulpen sind, aber eine Kappe haben, die man über die Finger stülpen kann, sind auch schon nicht schlecht.

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2 Gedanken zu “Socken-Lifehack

  1. Ich wusste gar nicht, dass man die Bündchen so problemlos abschneiden kann! Hätte gedacht, sie zerfasern sich dann völlig. Ich hab bisher bei einschneidenden Socken den Bund einmal umgeklappt, aber demnächst werde ich „Problemsocken“ vielleicht auch einfach mit der Schere zu Leibe rücken *muahaha*

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